{"id":186,"date":"2015-02-17T10:34:21","date_gmt":"2015-02-16T21:34:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reiseblog-nz.de\/?p=186"},"modified":"2015-02-26T13:56:45","modified_gmt":"2015-02-26T00:56:45","slug":"erster-blogeintrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.reiseblog-nz.de\/?p=186","title":{"rendered":"Erster gro\u00dfer Blogeintrag"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Tag 1:<\/span> Flug &#8211; Ankunft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der 12 Stunden-Flug nach Bangkok verging trotz Schlafmangels verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell, da das Entertainmentsystem der\u00a0Emirates Fluzeuge viel Abwechslung bietet.<br \/>\nWir konnten einfache Spiele, wie Pong und Yahtzee, zu zweit spielen, und es gab eine gro\u00dfe Auswahl\u00a0an aktuellen Filmen. Nach dem ersten 6 Stunden-Flug landeten wir in Dubai und durften ersteinmal\u00a0gef\u00fchlte 2 Stunden mit einem Bus vom Flieger zum eigentlichen Flughafengeb\u00e4ude fahren und danach in dem schier endlos gro\u00dfen Flughafen die interne Bahn zu unserem Gate nehmen. Dort angekommen, begann das Boarding bereits in 15 Min.<br \/>\nAlso ab zur n\u00e4chsten 6 Stunden-Etappe nach Bangkok. Da uns auch auf diesem Flug Schlaflosigkeit begleitete, waren wir bei Ankunft entsprechend ersch\u00f6pft. Die Temperatur von 30 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit\u00a0und die allgemein sehr schmutzige Luft Bangkoks erleichterten die ersten Stunden nach Ankunft nicht gerade.<br \/>\nGl\u00fccklicherweise hatte das von Moskitos belagerte Taxi eine Klimaanlage.<br \/>\nZu sagen, dass der Taxifahrer uns schnell zu unserem Hostel brachte, ist mehr als untertrieben. Nicht nur, dass der allgemeine Fahrstil s\u00e4mtlicher Einwohner Bangkoks unglaublich riskant ist, unser Fahrer fuhr dazu fast ausschlie\u00dflich\u00a0auf dem Seitenstreifen um zu \u00fcberholen. Als wir ankamen, wollte er dann 700 Baht von uns haben. Ein Blick auf das Taxameter machte uns\u00a0etwas stutzig, da dort lediglich 300 Baht angezeigt wurden. Da man den Preis vorher h\u00e4tte verhandeln m\u00fcssen,\u00a0sich die Kommunikation aber sehr schwierig gestaltete, mussten wir also am Hostel direkt verhandeln.<br \/>\nNach vielen billigen Erkl\u00e4rungen des Fahrers, wie &#8222;lange Strecke&#8220; und &#8222;gro\u00dfes Gep\u00e4ck&#8220;, einigten wir uns auf 500 Baht. Die umgerechnet 13 Euro f\u00fcr die einst\u00fcndige Fahrt, die Julian und ich uns ja auch noch teilten, waren dann aber doch zu verkraften.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Tag 3:<\/span> Thailand &#8211; Bangkok &#8211; Floating Markets<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Tourguide holte uns mit einer halben Stunde \u00a0Versp\u00e4tung in einem Minivan an unserem Hotel ab. Die Tour hatten lediglich\u00a0zwei weitere Personen gebucht. Ein Amerikaner und ein Australier, welche sich auf ihrer Reise quer durch Asien \u00a0trafen und entschlossen hatten, gemeinsam weiter zu reisen. Auf der langen Fahrt passierten wir endlose Salinenfelder, wo die Menschen in der br\u00fctenden Hitze 5 Kilo-S\u00e4cke Salz f\u00fcr 20 Baht (53 Cent) am Stra\u00dfenrand verkauften.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0189.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-90\" src=\"http:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0189-1000x667.jpg\" alt=\"DSC_0189\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0189-1000x667.jpg 1000w, https:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0189-485x323.jpg 485w, https:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0189-960x640.jpg 960w, https:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0189.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nach ca. 1 1\/2 Stunden Fahrzeit kamen wir an einen kleinen Fluss, wo viele Boote abfuhren.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0218.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-187\" src=\"http:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0218-1000x667.jpg\" alt=\"DSC_0218\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0218-1000x667.jpg 1000w, https:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0218-2000x1333.jpg 2000w, https:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0218-485x323.jpg 485w, https:\/\/www.reiseblog-nz.de\/wp-content\/uploads\/DSC_0218-960x640.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wir stiegen also zu f\u00fcnft in ein solches Boot ein und fuhren 30-60 Min zu den Floating Markets. Interessanterweise\u00a0fahren die Thail\u00e4nder Boot wie sie Auto fahren. Nicht nur, dass bei jedem kleinsten Geschaukel des Bootes\u00a0das Wasser drohte ins Boot zu laufen, dieser &#8222;Kapit\u00e4n&#8220; \u00fcberholte andere Boote auf diesen kleinen Fleeten wie\u00a0ein Bekloppter. Julian hat genau so ein Man\u00f6ver mit seiner Handykamera (<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Videos\" href=\"http:\/\/www.reiseblog-nz.de\/?page_id=103\">hier, auf der Video-Seite<\/a><\/span>) eingefangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Den Markt selbst zu beschreiben ist schwer, da es eine Reiz\u00fcberflutung aller Sinne war.<br \/>\nEs war unglaublich laut, die Ger\u00fcche wechselten von ger\u00f6steten Bananen \u00fcber stinkenden Fisch bis hin zum\u00a0Geruch alter Dieselmotoren. Es gab eine unbeschreibliche Vielfalt an Booten, Menschen und St\u00e4nden zu sehen und\u00a0unser Tourguide brachte uns landestypische Spezialit\u00e4ten &#8211; Nein, keine ger\u00f6steten Vogelspinnen oder frittierte\u00a0Heuschrecken &#8211; Es war fast immer etwas, was auf Kokosnuss basierte und somit immer s\u00fc\u00df schmeckte.<br \/>\nAm Ende der Tour fuhren wir dann noch zu einer Art Ranch, wo man Elefanten f\u00fcttern und auf ihnen reiten konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Tag 5:<\/span> Neuseeland &#8211; Christchurch &#8211; Ankunft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Als wir aus dem Flieger stiegen und den Sicherheitscheck passierten, waren wir bereits 30 Stunden wach, da wir,\u00a0mal wieder, im Flugzeug keinen Schlaf fanden. Als wir dann in unserem Zimmer im Hostel waren, wo wir nur eine Nacht\u00a0gebucht hatten und uns \u00fcberlegten, wo wir als n\u00e4chstes hingehen werden, bekamen wir die Schocknachricht, dass man in\u00a0Christchurch vermutlich keine Zimmer mehr kurzfristig buchen kann. Grund daf\u00fcr: die Cricket-Weltmeisterschaft.<br \/>\nWir fragen also an der Rezeption, ob es m\u00f6glich sei, den Aufenthalt spontan zu verl\u00e4ngern, aber sie hatten erst in\u00a0zwei Tagen wieder etwas frei. Nat\u00fcrlich buchten wir sofort die N\u00e4chte ab dem Zeitpunkt, wo es m\u00f6glich war, aber\u00a0die n\u00e4chsten zwei N\u00e4chte hatten wir dennoch keine Unterkunft.<br \/>\nAlso wieder zur\u00fcck am Laptop auf unserem Zimmer und auf den verschiedensten Portalen gesucht,\u00a0aber bis auf Hotels f\u00fcr 300 \u20ac die Nacht war nichts zu finden. N\u00e4chste Idee war, das Reiseb\u00fcro zu kontaktieren\u00a0und zu hoffen, dass die uns eine Unterkunft in einem Hostel organisieren k\u00f6nnen. Die einzigen Hostels, die beim\u00a0Reiseb\u00fcro aufgelistet sind, waren aber ebenfalls wegen der Cricket-Weltmeisterschaft seit Wochen ausgebucht.<br \/>\nLetzte Hoffnung war dann an der Rezeption zu fragen, ob die noch einen Tipp h\u00e4tten.<br \/>\nNach zwei bis drei Telefonaten mit verschiedenen Hostels kam einer Angestellten dann die Idee, im Mackenzie&#8217;s anzurufen,\u00a0einem Pub, der zuf\u00e4lligerweise auch Schlafr\u00e4ume anbietet. H\u00e4tte mir jemand in einer anderen Situation dort ein Zimmer\u00a0angeboten, w\u00e4re ich skeptisch gewesen, ob diese Person nicht scherzen w\u00fcrde, aber unter diesen Umst\u00e4nden klang\u00a0das Zimmer traumhaft. Wir bedankten uns bei der Angestellten und fuhren sofort los, um zu reservieren.<br \/>\nNach einigen Problemen mit dem Kartenleseger\u00e4t dann die Erleichterung: Wir haben ein Zimmer f\u00fcr die n\u00e4chsten\u00a0zwei N\u00e4chte.<br \/>\nDie R\u00e4ume, die zu vermieten waren, waren fast alle Gruppenr\u00e4ume und wir landeten in einem 9 Bett-Zimmer.\u00a0Nichts ungew\u00f6hnliches in den \u00f6rtlichen Hostels, auch wenn der Raum mit den Betten ein bisschen sch\u00e4big war.<br \/>\nInsgesamt war die ganze Ausstattung des &#8222;Hostels&#8220; sehr veraltet. Der Herd in der K\u00fcche sah aus wie ein\u00a0Museumsst\u00fcck, das Besteck musste man immer Abwaschen bevor man a\u00df, einige St\u00fchle hatten Brandl\u00f6cher, und \u00fcber dem Boden huschten Weberknechte. Alles in allem sieht es genau so aus, wie man sich ein Hostel\u00a0vorstellen w\u00fcrde, welches von einem \u00f6rtlichen, kleinen Pub bewirtschaftet wird.<br \/>\nNichts desto trotz waren die beiden N\u00e4chte, die Julian und ich dort verbrachten, um einiges spa\u00dfiger als die\u00a0Nacht, die wir im ersten Hostel verbrachten. Die Leute, die dort Betten bezogen, hatten das selbe\u00a0Problem, wie wir es hatten. Wir waren ein Londoner, ein Australier, einige Kiwis, ein paar Deutsche,\u00a0eine Belgierin und drei Franzosen. Beide N\u00e4chte verbrachten wir damit, drau\u00dfen zu sitzen, Erlebnisse\u00a0und Geschichten auszutauschen und Bier zu trinken.<br \/>\nMit zwei Franzosen, Robin und Christoph, verstanden wir uns am besten, und als sich herausstellte,\u00a0dass Robin auch am 16.2. Geburtstag hat, war nat\u00fcrlich klar, dass wir das zusammen feiern m\u00fcssen.\u00a0So sind wir dann am Abend zuvor mit Robin, Christopher und zwei Zimmerkameraden aus unserer neuen Unterkunft an den Strand gegangen und feierten rein.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Wie es weitergehen soll<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Es ist zwar schade, dass wir nicht spontan irgendwo hin fahren k\u00f6nnen und uns einfach vor Ort erkundigen\u00a0k\u00f6nnen, wo man \u00fcbernachten kann, aber nach der Aktion vom ersten Tag in Christchurch werden wir ab sofort\u00a0mindestens zwei Wochen vorher anfangen, uns um unseren Schlafplatz zu k\u00fcmmern.<br \/>\nDer urspr\u00fcngliche Plan war, in Christchurch zu bleiben und mindestens zwei Monate zu arbeiten. Anschlie\u00dfend wollten wir mit dem\u00a0verdienten Geld ein Auto kaufen und dann herum reisen. Da die Temperaturen aber geringer sind als\u00a0wir zuvor vermuteten und es in 2-3 Monaten nat\u00fcrlich nicht w\u00e4rmer werden wird, werden wir jetzt nach einem Auto\u00a0suchen und dann sofort reisen. Die Arbeit werden wir erst einmal hinten anstellen, um jetzt die letzten zwei\u00a0warmen Monate zum Campen auszunutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 1: Flug &#8211; Ankunft Der 12 Stunden-Flug nach Bangkok verging trotz Schlafmangels verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell, da das Entertainmentsystem der\u00a0Emirates Fluzeuge viel Abwechslung bietet. Wir konnten einfache Spiele, wie Pong und Yahtzee, zu zweit spielen, und es gab eine gro\u00dfe Auswahl\u00a0an aktuellen Filmen. 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